Die World Series of Poker
Die World Series of Poker, oder auch kurz WSOP, ist eine Reihe von Pokerturnieren. Dabei wird die WSOP immer in Las Vegas veranstaltet und zählt zu den beliebtesten Pokerturnieren. Teilnehmen darf jeder ab 21 Jahren, lediglich in Europa, bei der WSOP Europe ist eine Teilnahme ab 18 erlaubt.
Die Spielarten variieren. Es gibt zu jedem Spiel, ob Omaha Pot Limit oder Limit Hold'em, eine eigene World Series. Allerdings ist das sogenannte Main Event mit No Limit Hold'em das prestigeträchtigste. Dieses Turnier findet einmal im Jahr statt und kostet den Teilnehmer 10.000 Dollar. Da das Turnier die meisten Teilnehmer anlockt, spricht man beim Sieger auch vom Poker-Weltmeister. Als Austragungsort wurde ab 2005 das "Rio All-Suite Hotel and Casino" festgelegt.
Waren die Gewinne und die Teilnehmeranzahl relativ gering, hat man sich bis heute auf Preisgelder in Millionenhöhe gesteigert.
1970 waren bei der ersten World Series of Poker lediglich 7 Teilnehmer am Start. Der Gewinner, Johnny Moss, gewann einen Silberpokal.
Das Jahr darauf gewann er bei nur 6 Teilnehmern erneut und kassierte schon ein Preisgeld von 30.000 Dollar.
Die erste Million wurde von Brad Daugherty 1991 gewonnen. Er gewann damals eine glatte Million bei schon 215 Teilnehmern. Von nun an steigerten sich die Gewinne immens und die Teilnehmerzahlen schossen in die Höhe. 2006 gewann Jamie Gold die Rekordsumme von 12 Millionen Dollar bei 8.773 Teilnehmern. Danach sanken zwar die Summen und Teilnehmeranzahlen, aber sie waren immer noch immens. 2007 gewann Jerry Yang 8.250.000 Dollar, 2008 Peter Eastgate 9.152.416 und aktuell 2009 Joseph Cada ganze 8.547.042 Dollar
Eine europäische Version gibt es erst seit September 2007 und wurde in London ausgetragen.
Den Main Event und einen Preis von 1.000.000 Pfund gewann hierbei als Erste Annette Obrestad, eine 19-jährige Norwegerin.
Den meisten geht es dabei aber nicht einmal um das viele Geld. Jeder Spieler der eine World Series of Poker gewinnt, bekommt nämlich ein Bracelet, ein Armband aus Gold. Es ähnelt einer Uhr, hat aber statt des Ziffernblattes das Emblem der World Series of Poker. Der Rekord der meisten Bracelets wird aktuell mit 11 noch von Pokerprofi und Rüpel Phil Helmuth gehalten, der sich damals allerdings gegen wenige Mitspieler durchsetzen musste und deshalb von einigen heutigen Profis nicht ganz ernst genommen wird.
Zu den besten deutschen Bracelet-Trägern gehört Eduard Scharf, der mit zwei Siegen im Limit Omaha 2001 und 2003 sich eben zwei Bracelets erkämpfen konnte. Deutschland ist also auch im amerikanisch regierten Poker-Olymp vertreten.
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